Vakuum-Ionenimplantationssystem für die Halbleiterfertigung
Technischer Überblick über Ionenimplantatoren
Ein hochpräzises Beschleunigersystem für die Halbleiterdotierung, Oberflächenmodifizierung und Dünnschichtherstellung, das Ionenstrahlbeschleunigung, Massenanalyse und Vakuumtechnik kombiniert.


Kernspezifikationen
| Parameter | Wert/Bereich |
| Beschleunigungsenergie | 5keV–200keV (einwertige Ionen) |
| Wafer-Kompatibilität | 2"–8"-Wafer + unregelmäßige Fragmente |
| Implantierbare Ionen | B, P, As, Al, S, H, Mg, Si |
| Dosierungsgenauigkeit | ≤1,5 % |
| Dosisbereich | 1×10¹¹–1×10¹⁶ Atome/cm² |
| Neigungswinkel | 0°, 7° (Raumtemperatur); 0° (hohe Temperatur) |
Wichtige Teilsysteme
2. Wichtige Subsysteme
A. Ionenquellensystem
Komponenten:
● Plasmabasierter Ionengenerator (z. B. Freeman- oder Bernas-Quelle)
● 5 Feststoffverdampfer (Betriebstemperatur 700°C)
● Gaszufuhrsystem für Dotierstoffvorläufer (z. B. BF₃ für Bor)
Zweck: Erzeugt und extrahiert Ionenspezies mit präzisen Ladungszuständen.
B. Strahlführungsoptik
1. Massenanalysator
● Nutzt magnetische Ablenkung, um Ionen nach Masse/Ladungs-Verhältnis auszuwählen (z. B. trennt er ᴮ⁺ von ᴾ⁺).
3. Beschleunigung/Verzögerung
● Passt die Strahlenergie dynamisch an (200 keV max → 5 keV low-end).
4. Strahlabtastung
● Elektrostatisches oder magnetisches Scannen für eine gleichmäßige Waferabdeckung.
C.Vakuumsysteme
| Abschnitt | Druckschwelle | Kritische Komponenten |
| Ionenquelle | ≤7×10⁻⁴ Pa | Turbopumpen, Kryopaneele |
| Strahltransport | ≤7×10⁻⁵ Pa | Quadrupollinsen, Strahlgatter |
| Endstation | ≤7×10⁻⁵ Pa | Verladeschleuse, Wafer-Handhabungsroboter |
Erweiterte Funktionen
● Hochtemperaturverarbeitung: 0°-Implantation bei erhöhten Temperaturen zum Ausheilen von Defekten (z. B. bei der Herstellung von SiC-Bauelementen).
● Flexibilität der Feststoffquelle: Verdampfer unterstützen hochschmelzende Materialien wie Al (für die p-Dotierung in III-V-Halbleitern).

Branchenvergleich
●DurchsatzWettbewerbsfähig mit der Axcelis GSD/GPH-Serie, aber optimiert für Flexibilität im F&E-Maßstab.
●Energiebereich: Breiteres Spektrum an Niedrigenergie-Fähigkeiten im Vergleich zu herkömmlichen Implantationsgeräten (z. B. Varian E500).

